Archive

Die Archivarbeit bildet einen wichtigen Bestandteil der genealogischen Forschung.Nur über die verschiedensten Quellen können Daten überprüft und Familienereignisse auch historisch zugeordnet werden. So ist er notwendig neben der Beschaffung von Unterlagen aus dem Familienkreis, sich intensiv mit den Archiven der Regionen zu beschäftigen, von denen Informationen erwartet werden können. In der Regel sind das:

  • Staatsarchive
  • Stadtarchive
  • Archivunterlagen der Pfarrämter
  • Domarchive, insbesondere wenn es um alte Kirchendokumente und Urkunden geht, die nicht in den Pfarrämtern liegen
  • Museen mit ihren Archiven
  • Schularchive, insbesondere von Gymnasien
  • Bibliotheken mit ihren Nachschlagewerken und Nachlässen von Heimatforschern etc.

In Vorbereitung eigener Besuche habe ich immer:

  • Das jeweilige Archiv zielgerichtet mit meinen konkreten Anfragen angeschrieben, um Informationen zu erhalten, ob überhaupt zu den gewünschten Sachverhalten Unterlagen vorhanden sind. Oft ist das für den Laien aus den im Internet veröffentlichten Archivquellen nicht so einfach ersichtlich.
  • Angefragt, mit welchen Kosten die Auskunft verbunden ist (diesen Faktor soll man bei den heutigen Gebührenordnungen auf keinen Fall unterschätzen, vgl. Archivgebührenordnung der jeweiligen Landeskirche und der Archive.
  • Angefragt, Wie ist der Zugang zu den Archivalien im Lesesaal geregelt ist? Was liegt im Freihandbereich?Was muss rechtzeitig vorbestellt werden.
  • Einen Arbeitsplatz vorbestellt, wenn mit Filmrollen und Mikrofiche gearbeitet werden muss.
  • Geprüft, ob Kopien von Unterlagen gestattet sind oder aus den Unterlagen abgeschrieben werden muss. Für viele vom Verfall bedrohte Bücher besteht totales Kopierverbot. Diese dürfen im Lesesaal nur unter Aufsicht eingesehen werden. Daraus ergibt sich der Zeit- und Kostenfaktor.In den Thüringer Staatsarchiven werden Kopien von Archivalien nur zentral gefertigt und dem Bestellter per Post zugesandt

Nachfolgend möchte ich einige Archive vorstellen, die mir gute Unterstützung bei der Forschungsarbeit gegeben haben:

Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Apolda

Evangelisches Pfarramt Frauenprießnitz

Evangelisches Pfarramt St. Michael Zeitz


Was die Menschen Zivilisation nennen, ist der Zustand gegenwärtiger Sitten, was sie Barbarei nennen, das sind die Sitten der Vergangenheit.
Zitat von Jaques Fancois Anatole Thibault

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